Eckdaten
- Animation
- Dreh
- Semesterarbeit Soziales Projekt
- 6. Semester
- After Effects
- Illustrator
Projektbeschreibung
„Zwischen Reizüberflutung und Ruheraum – Wie ist es mit Autismus zu studieren“ ist ein Dokumentarfilm über das Studieren mit Autismus. Der Film ist als Auftragsarbeit für das Zentrum für Chancengerechtigkeit und Diversity der Hochschule Bremerhaven entstanden. Ich habe als Teil einer vierköpfigen Gruppe an diesem Film mitgewirkt, wobei ich mit am Dreh beteiligt war und die Motion Graphics illustriert und animiert habe.
Der Dokumentarfilm beschäftigt sich mit Tamara und Alexis, die mit Autismus leben. Offen und ehrlich berichten sie von ihren persönlichen Erfahrungen, Herausforderungen und Stärken. Ergänzend erklärt dieser Kurzfilm fachlich, was Autismus eigentlich bedeutet und räumt mit gängigen Vorurteilen auf.
Soziales Projekt
Im Rahmen des Moduls „Soziales Projekt” kam eine Kooperation mit dem Zentrum für Chancengerechtigkeit und Diversity der Hochschule Bremerhaven zustande. Beginnend im März 2025, wurde das Projekt über das Sommersemester hinaus verwirklicht und bis Oktober 2025 fertiggestellt. Das Projekt umfasst einen ca. 15-minütigen Film, der sich auf das Studieren mit Autismus fokussiert und einen kurzen Einblick in den Diversity Day der Hochschule Bremerhaven gibt. Neben Interviews mit neurotypischen Personen stehen Tamara und Alexis als Protagonistinnen im Mittelpunkt des Films und berichten von ihren Erfahrungen im Autismus-Spektrum und wie sich dies auf ihren Studienalltag auswirkt.
Um den Film noch anschaulicher zu machen, wird der Film durch eine Sprecherin und zwei erklärende Animationssequenzen unterstützt. Darüber hinaus schließt sich dem Projekt eine Plakatreihe an. Mit sechs Plakaten widerlegt die Reihe einige Erwartungen und Vorurteile durch Erklärungen. Das Projekt soll Betrachter*innen zu dem Thema Autismus weiterbilden und mit den genutzten Mitteln einen Beitrag zur Aufklärung leisten, unter anderem durch den bereits genannten Perspektivwechsel.
Motion Graphics
Der Film beinhaltet zwei Animationssequenzen, die auf visuelle Art erklären, was Autismus ist. Es wurde gezielt darauf geachtet, dass sowohl die Illustrationen als auch die Animationen einen simplen, aber dennoch ansprechenden Stil aufweisen, damit diese leicht von jedem verstanden werden können.
Der Stil der Animationen zeichnet sich durch einen größtenteils weißen Hintergrund aus. Simple Cartoon-Figuren veranschaulichen visuell die charakteristischen Merkmale von Autismus. Die Mimik verstärkt die Aussagekraft: Viele Figuren, besonders der „Quadrat-Charakter“ als Hauptfigur, haben verschiedene Gesichtsgrafiken, die situationsabhängig ausgetauscht werden.
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Arbeitsprozess und Endresultat
Das gesamte Projekt war sehr aufwendig, es gab mehrere Drehtage und dazu haben die parallel sowie danach stattfindenen Arbeitsprozesse (Schnitt, Grafikdesign, Motion Design, Sounddesign) viel Zeit gekostet. Nicht alle Drehtage haben Ergebnisse geliefert, die für den Film einen Mehrwert gehabt hätten und die es daher nicht in den Film geschafft haben.
Nichtsdestotrotz war der Zeitaufwand es allemal wert. Alle Gruppenmitglieder konnten ihre Fähigkeiten in ihren Spezialgebieten weiterentwickeln und waren mit dem Endergebnissen sehr zufrieden. Die Teamarbeit hat gut funktioniert, gerade bei den Drehtagen, wo alle unmittelbar zusammengearbeitet haben, konnten wir eine effiziente Routine entwickeln. Auch der Kontakt und die Zusammenarbeit mit dem Zentrum für Chancengerechtigkeit und Diversity funktionierte reibungslos, es ließ sich so zusätzliche Erfahrung im Kundenkontakt sammeln.